Pferdebereich
Matschfreier Paddock: So bleibt die Pferdefläche trocken
6 Min. Lesezeit
Matsch ist kein Wetterproblem, sondern ein Aufbauproblem. Wo Wasser nicht versickern kann und Hufe den Boden kneten, entsteht Schlamm – mit Folgen für Hufgesundheit, Mauke und Arbeitsaufwand.
Warum Paddocks vermatschen
Pferdehufe üben punktuell enormen Druck aus. Ohne lastverteilende Schicht verdichtet sich der Oberboden, Wasser staut sich, und der aufgeweichte Boden wird bei jedem Schritt weiter zerstört.
Was Paddockplatten verändern
Die Wabenstruktur verteilt die Last auf die gesamte Plattenfläche und hält das Füllmaterial an Ort und Stelle. Regenwasser läuft durch die Öffnungen in die Tragschicht ab, statt an der Oberfläche zu stehen.
- Trittsichere Fläche auch nach Dauerregen
- Deutlich weniger Mauke- und Strahlfäulerisiko
- Kein jährliches Auffüllen von Sand und Schotter
- Weniger Schmutzeintrag in Stall und Stallgasse
Die richtige Verfüllung für Pferde
Bewährt hat sich Sand 0/2 oder Splitt 2/5. Sand ist hufschonender und angenehmer zum Wälzen, Splitt bleibt bei starker Belastung formstabiler. Hackschnitzel eignen sich für schattige Ruhebereiche.
Fläche pro Pferd
Als Richtwert gelten 40 bis 60 m² pro Pferd für einen ganzjährig genutzten Paddock, mindestens aber die doppelte Boxenfläche. Wichtig sind zusätzlich befestigte Wege zu Tränke, Raufe und Tor.
Häufige Fragen
- Sind Paddockplatten hufschonend?
- Ja, sofern sie vollständig verfüllt sind. Das Pferd läuft auf dem Füllmaterial, nicht auf dem Kunststoff.
- Kann man Paddockplatten abmisten?
- Ja. Mit einer breiten Mistgabel oder einem Paddockschieber lässt sich der Kot problemlos von der befestigten Fläche nehmen.
Fläche jetzt berechnen und bestellen
Mit dem Flächenrechner ermitteln Sie Plattenanzahl und Preis in unter einer Minute – Bestellung als Gast, ohne Konto.
Zum Flächenrechner