Rasen & Garten
Rasengitter oder Paddockplatten? Der ehrliche Vergleich
5 Min. Lesezeit
Rasengitter und Paddockplatten sehen sich ähnlich, unterscheiden sich aber in Wabengröße, Materialstärke und Einsatzzweck. Die falsche Wahl merkt man spätestens im zweiten Winter.
Rasengitter: für grüne Flächen mit gelegentlicher Last
Rasengitter haben große Waben, damit Gras genug Wurzelraum bekommt. Sie eignen sich für Stellplätze, Feuerwehrzufahrten und Wege, die überwiegend grün bleiben und selten befahren werden.
Paddockplatten: für Dauerbelastung
Paddockplatten arbeiten mit kleineren, dicht gesetzten Waben. Das hält Sand und Splitt fest und verhindert, dass Hufe oder Reifen das Füllmaterial herausdrücken. Genau das brauchen Paddocks, Wege und Einfahrten mit täglicher Nutzung.
Entscheidungshilfe
Kurz gesagt:
- Fläche soll grün aussehen und wird selten genutzt → Rasengitter
- Fläche wird täglich betreten oder befahren → Paddockplatten
- Pferde, Rinder oder Hunde auf der Fläche → immer Paddockplatten
- Kombination möglich: Paddockplatten mit Rasenverfüllung
Häufige Fragen
- Kann man Paddockplatten begrünen?
- Ja. Mit Rasensubstrat verfüllt wächst Gras durch, allerdings langsamer als bei klassischen Rasengittern.
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